03/12/2025 0 Kommentare
Tafel in der Matthäuskirche
Tafel in der Matthäuskirche
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Tafel in der Matthäuskirche
Ab dem 5. Dezember 2025 öffnet die Ausgabestelle der Frankfurter Tafel für das Bahnhofsviertel ihre Türen in der Matthäuskirche, Friedrich-Ebert-Anlage 33. Damit findet die Tafel nach dem Ende ihrer Nutzung der Räume im CHANGO einen neuen Standort – mitten im Herzen der Stadt.
„Solange die Matthäuskirche noch steht und die Hoffnungskirche noch nicht gebaut ist, wollen wir die vorhandenen Räume so nutzen, dass sie den Menschen im Viertel zur Verfügung stehen“, sagt Pfarrer Andreas Klein von der Evangelischen Hoffnungsgemeinde Frankfurt. Der Kirchenvorstand freue sich, hier ganz praktisch helfen zu können. Die Gemeinde stellt die Räume der Frankfurter Tafel kostenfrei zur Verfügung.
Das Team der Tafel unter Leitung von Carola Roma wird künftig freitags von 12 bis 14 Uhr Lebensmittel ausgeben. Birgit Pangritz, stellvertretende Vorsitzende der Frankfurter Tafel, betont: „Wir freuen uns über diese Möglichkeit und über die Unterstützung durch die Hoffnungsgemeinde. So können wir unsere wichtige Arbeit im Bahnhofsviertel fortsetzen.“
Die Arbeit der Tafeln
Das Konzept der Tafeln beruht auf einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee: Während viele Menschen Schwierigkeiten haben, ihre täglichen Lebensmittel zu finanzieren, werden gleichzeitig große Mengen an einwandfreien Lebensmitteln nicht mehr benötigt.
Die Tafeln sammeln diese Lebensmittel – etwa Backwaren vom Vortag, Milchprodukte kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder Obst mit kleinen Schönheitsfehlern – und geben sie an Bedürftige weiter. So entsteht eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tragen dazu bei, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung, Hoffnung und neue Perspektiven erfahren. Weitere Informationen zur Tafel unter frankfurter-tafel.org
Foto (Privat)
Von links: Ingrid Euler, Aydin Arslan, Carola Roma, Ernst Stoelzel, Birgit Pangritz, Pfarrer Andreas Klein
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