Hoffnungskirche und Nachbarschaftsraum

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Hoffnungskirche und Nachbarschaftsraum

Hoffnungskirche 

Jetzt habe ich in vielen meiner Berichte geschrieben, dass die Entscheidung über den Entwurf für die Hoffnungskirche unmittelbar bevorsteht. Und dann kam immer doch noch etwas dazwischen. Nun ging es aber plötzlich ganz schnell mit der Entscheidung, und zwar so schnell, dass die meisten Gemeindemitglieder das Ergebnis aus der Zeitung erfahren haben.

Wir haben deshalb Ende Juni eine Informationsveranstaltung in der Matthäuskirche gemacht, an der neben dem Stadtdekan und der Bauabteilung des Evangelischen Regionalverbands auch das Team des Architekturbüros „Meixner Schlüter Wendt“ aus Frankfurt teilgenommen haben. Dabei wurde der Entwurf ausführlich vorgestellt. 

Die wesentlichen Fakten sind:

  • Der Kirchraum liegt im Erdgeschoss. Dies war uns besonders wichtig, da wir die aktuelle Situation in der Matthäuskirche nicht gut finden.
  • Im Kirchraum finden 200 Personen Platz. Das ist genau die Anzahl Sitzplätze, die wir auch im Moment in der Kirche anbieten. Eine gewisse Erweiterungsmöglichkeit besteht noch in der Einbeziehung der oberen Räume in den Kirchsaal. Natürlich wird die Hoffnungskirche deutlich kleiner sein als die Matthäuskirche. Aber unsere Bedürfnisse können alle erfüllt werden.
  • Im Obergeschoss entsteht eine Terrasse, die wir nutzen können. Diese lässt sich auch bepflanzen und bietet damit einen Ersatz für unseren Hoffnungsgarten.
  • Den bestehenden Turm können wir leider nicht erhalten. Alle Entwürfe mit dem alten Kirchturm haben nicht überzeugt. Außerdem war uns Fläche zur Nutzung wichtiger als der Erhalt eines nicht nutzbaren Turms. Die Glocken finden allerdings Platz in der neuen Kirche.

In unserer Informationsveranstaltung waren die meisten Gemeindeglieder von dem Entwurf angetan. Wie geht es weiter? Wir werden jetzt zusammen mit dem Regionalverband und dem Architekturbüro weiter an diesem Entwurf arbeiten. Es wird sicher noch etliche Änderungen geben. Viele gute Anregungen werden noch einfließen können.

Dr. Friedhelm Kirmeier

Satzung der neuen Gesamtkirchengemeinde

In der Steuerungsgruppe des Nachbarschaftsraum arbeiten wir auch an der „Architektur“ des neuen Miteinanders. Alle fünf Kirchenvorstände des Nachbarschaftsraum haben sich dafür ausgesprochen, dass die Form zur verbindlichen Zusammenarbeit eine sogenannte „Gesamtkirchengemeinde“ werden soll. Es entsteht eine neue große Gemeinde, doch die bestehenden Gemeinden bleiben darin erhalten. Am 1. Januar 2027 wird dieser Übergang stattfinden. Damit bildet sich ein neuer Kirchenvorstand der Gesamtgemeinde, der sich mit dem gemeinsamen Verkündigungsteam um den Rahmen und Ressourcen und die übergreifenden Aufgaben der Gemeindearbeit kümmert. In den einzelnen Gemeinden treten an die Stelle der bisherigen Kirchenvorstände dann Leitungsteams (Ortskirchenausschüsse), die das gottesdienstliche Leben gestalten, Projekte und Veranstaltungen umsetzen. 

An dieser Stelle ist wichtig, dass in den Gemeinden ehrenamtliche Arbeit hochwillkommen ist und begleitet wird. Die Ortsgemeinden bleiben der Anknüpfungspunkt für Menschen, um andere kennenzulernen, hineinzuschnuppern, Verbindungen zu schaffen und sich einzubringen.

Das wollen wir nun mit der „Ehrenamtsbörse“ für die Hoffnungsgemeinde anstoßen – und das wird auch dann wichtig sein, wenn wir ganz in der Gesamtkirchengemeinde angekommen sind.


Pfarrer Andreas Klein

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