Frankfurter Frühlingsluft

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# Ho Impulse

Frankfurter Frühlingsluft

Wonnemonat Mai. Die Luft riecht nach Frühsommer. Die Rosen blühen und es gibt  heimische Erdbeeren. Ich liebe diese Jahreszeit. Die Natur ist noch zart, die Blätter an den Bäumen sind hellgrün, und irgendwie wirkt die Natur noch so unverbraucht.

Ich singe in dieser Jahreszeit gern ein Lied, auch am Pfingstmontag heute. Es heißt: „Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit“. Ja, manchmal hüpft mein Herz morgens vor Freude, wenn die Sonne durchs Fenster scheint. Dann gehe ich noch im Schlafanzug auf den Balkon und atme die Frühlingsluft ein. Frankfurter Frühlingsluft.

Ich wohne zwar in einem ruhigen Stadtviertel, aber doch mittendrin. Von meinem Balkon sehe ich die Hochhäuser und blicke auf einen gepflasterten Schulhof.

An sonnigen Tagen bemerke ich nicht, dass da das Grün fehlt. Wenn der Himmel grau ist, fällt mir das mehr auf: Kein Baum. Nur Beton, versiegelte Flächen.

Klar gibt es in der Nähe auch Parks und Grünflächen. Aber wenn ich genauer hinschaue, da liegt unter vielen Büschen Müll, alte Kleidung oder leere Flaschen.

An manchen Tagen bemerke ich das gar nicht. An anderen Tagen sehe ich hin und ärgere ich mich richtig darüber...

Hören Sie die Frühlingsgedanken von Pfarrerin Annegreth Schilling am Pfingstmontag, 7.45 Uhr auf hr1 oder als Podcast auf www.kirche-im-hr.de



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