»Niemand soll vergessen sein«

»Niemand soll vergessen sein«

»Niemand soll vergessen sein«

# NBR Blog-Feed

»Niemand soll vergessen sein«

Das Gemeinschaftsgrab der Evangelischen Gemeinde Bockenheim

Immer mehr Menschen wählen eine anonyme Bestattungsform. Oft ist es der Wunsch, Angehörige von der Grabpflege zu entlasten, aber auch finanzielle Aspekte spielen eine Rolle. Für gläubige Menschen ist diese Anonymität aber schwer zu akzeptieren. Es gehört zur christlichen Glaubensüberzeugung, dass jede und jeder Verstorbene eine unverwechselbare Person ist und bleibt, weil Gott die Namen seiner Menschen nicht vergisst. 

Deshalb entstand in unserer Gemeinde die Idee, ein Gemeinschaftsgrab einzurichten, das eine würdige namentliche Urnenbestattung mit geringeren Kosten und ohne Pflegeaufwand für die Angehörigen ermöglicht.

Eine Jury hat den Künstler Ulrich Hochmann, Bildhauer aus Bayern, für die Gestaltung des Grabmals für das Gemeinschaftsgrab ausgewählt. Inzwischen ist das Grabmal auf dem Bockenheimer Friedhof errichtet.

Eine kurvige Mauer durchzieht das gesamte Areal. Auf der einen Hälfte der Mauer befinden sich unbeschriftete Sandsteinmodule. Wird eine Urne auf dem Areal bestattet, dann wird ein Sandsteinmodul entfernt, mit dem Namen des oder der Bestatteten versehen und auf der anderen Hälfte der Mauer befestigt. Die Namenssteine bleiben unbefristet an ihrem Platz.

Die Gemeinde Bockenheim kümmert sich um die Beschriftung der Steine und um die Grünpflege.

Interessierte, auch aus dem Nachbarschaftsraum, wenden sich gerne an:

Dore Struckmeier-Schubert, Tel. 0179 211 57 86 oder

Renate Ehlers, Tel. 069 707 34 29

Oder schicken Sie eine Mail an: Gemeinschaftsgrab@evgemeindebockenheim.de

Dies könnte Sie auch interessieren