Die KiTas als Teil der Hoffnungsgemeinde

Die KiTas als Teil der Hoffnungsgemeinde

Die KiTas als Teil der Hoffnungsgemeinde

# Ho Hoffnungszeichen

Die KiTas als Teil der Hoffnungsgemeinde

20 Jahre Hoffnungsgemeinde – ein Teil davon sind auch die KiTa am Westhafen und das Kinderhaus Matthäus.  

Anja Koch, Leiterin der KiTa am Westhafen berichtet von der Geschichte der KiTas: „Es gab früher einen Kindergarten neben der ehemaligen Gutleut-Kirche und einen Hort in der Gutleutstraße, die später zusammengelegt wurden. Außerdem gab es den Kindergarten Weißfrauen in der Windmühlstraße. Als die Hoffnungsgemeinde gegründet wurde, kam der Kindergarten und Hort Matthäus in der Hohenstaufenstraße dazu.

Ab 2013 wurden das neue Gemeindehaus in der Hafenstraße und die Kita am Westhafen gebaut. Zwei Jahre später zogen die beiden Kindergärten Weißfrauen und Gutleut in die neuen Räumlichkeiten und wurden um zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren erweitert. In der KiTa am Westhafen gibt es nun insgesamt fünf Gruppen für Kinder zwischen 0-7 Jahren. Es ist einfach eine schöne Zusammenarbeit mit der Hoffnungsgemeinde und die Kinder freuen sich immer auf Pfarrer Klein. Die religionspädagogischen Angebote werden sehr gerne angenommen.“  

Jutta Vongries ist Leiterin vom Kinderhaus Matthäus. Das Kinderhaus war früher direkt in der Matthäuskirche zu Hause. 2015 ist die Einrichtung ein paar Ecken weiter in die Niedenau 13-19 gezogen. Dort werden in Krippe, Kindergarten und Hort täglich rund 130 Kinder zwischen 0-12 Jahren betreut.

Jutta Vongries sagt: „Die Verbindung zur Hoffnungsgemeinde finde ich ganz wichtig. Auch wenn die Trägerschaft inzwischen bei der Diakonie liegt: Die Hoffnungsgemeinde ist bunt und vielfältig, da gehören wir einfach dazu. Familien mit verschiedenen Hintergründen kommen durch das Kinderhaus in Kontakt mit Kirche. Und andersherum wird Kirche ganz konkret für die Kinder, zum Beispiel wenn wir einmal im Monat Kindergottesdienst bei uns in der Einrichtung feiern. Diese Wechselseitigkeit finde ich einfach schön.“  

Begleitet wird die Zusammenarbeit zwischen KiTa und Hoffnungsgemeinde vom Fachbeirat. Diesem gehören die beiden KiTa-Leitungen an, das Pfarrteam und ein Vertreter des Kirchenvorstandes. Thomas Ludwig ist für den KV im Fachbeirat KiTa. Seine beiden Kinder gehen ins Kinderhaus Matthäus in den Kindergarten und in den Hort. Die Verbindung zur Gemeinde ist ihm ein echtes Herzensanliegen: „Die KiTas integrieren bereits die Kleinsten in das Gemeindeleben. Sei es durch regelmäßige Besuche der Pfarrpersonen, Aktivitäten in / um die Kirche oder Veranstaltungen (z.B. zu Sankt Martin). So werden christliche Werte vermittelt.“  

Die Kooperation zwischen der Hoffnungsgemeinde und den beiden KiTas in der Trägerschaft der Diakonie gilt in Frankfurt für andere Gemeinden als Vorzeigeprojekt. Das Pfarrteam wird von Kolleg*innen anderer Gemeinden öfter darauf angesprochen. Wichtig für die gelingende Kooperation mit den KiTas ist der regelmäßige Austausch im Fachbeirat, die Planung von gemeinsamen Projekten sowie der Austausch von Ideen und Erfahrungen. Dazu gehört auch der Kontakt zu den Eltern. Um das evangelische Profil in den KiTas sichtbar zu machen, werden regelmäßig Kindergottesdienste in den Einrichtungen gefeiert. Pfarrerin Annegreth Schilling kommt dann mit der Gitarre und einem Koffer voll Material in die KiTa und wird stürmisch von den Kindern begrüßt. Pfarrer Andreas Klein begrüßt die Kinder im Gemeindehaus Hafenstraße. Voller Freude auf die biblischen Geschichten erobern die Kinder den Gemeinderaum.

Vikarin Laura Kliem beschreibt, wie sie in diesem Jahr Ostern mit der KiTa gefeiert hat:

“Begeistert stellt ein Kind nach dem anderen einen Gegenstand in die Mitte unseres Sitzkreises. Langsam füllen sich die Tücher auf dem Boden, die einen Weg in unterschiedlichen Farben bilden. Auf das grüne Tuch wird ein Handtuch gelegt, ein Stück Brot, etwas Traubensaft. Alle Kinder dürfen probieren. Spannend und still wird es. 20 Kinder schweigen, schauen nachdenklich: Jesus wurde gekreuzigt. Eine Dornenkrone wird herumgegeben. Das piekst! Das wollen die Kinder gar nicht richtig anfassen. Dann: Das Licht der Auferstehung. Jedes Kind zündet eine kleine Kerze an. Die Kita-Leitung spricht den Kindern zu: Jesus ist auferweckt. Sein Licht scheint auch für dich! Die Kinder singen freudig, ein Junge steht auf und tanzt. Eine 2000 Jahre alte Erzählung wird lebendig. Sie gilt auch heute noch. Das spüren die Kinder und sicher haben sie zu Hause viel davon zu berichten.”

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